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H^chmt, beste Aeltern, dieses Sträußchen hin!

Seht nicht auf seinen Werth, nicht ans die kleine Gabe, Nur auf mein Herz; denn Alles, was ich habe,

Ist dieser Strauß! Doch soll mein Kindesstnn Nur streben, stets gehorsam Euch zu sein,

Denn dadurch kann ich Euch crfrcn'n.

O nehmt als eine kleine Gabe Auch dieß Versprechen von mir an,

Da ich nichts Besseres bringen kann!

'^^eincr Jugend Frnhlingsblnthe Sprießt hervor im Sonnenschein

Ihrer Lieb' und Herzensgute;

Sollt ich mich nicht dankbar freu'«?

Ja! dieß soll die Frucht uns zeigen, Welche meine Bliithe trägt.

Ich will mich zum Guten neigen, Durch Ihr Beispiel sanft bewegt.

Und für Ibres Wohlthnns Triebe Sei, beseelt von Dankbarkeit,

Auch mein Herz voll heißer Liebe Ihnen heut' und stets geweiht.

Guter Kinder reine Sitte Ist der Aeltern schönster Lohn.

Was mit frommem Sinn ich bitte. Dringt zu des Vergelters Thron.

Wünsche kann ein Kind nur bringen, Streben nach Vollkommenheit;

Aber Gott giekt das Gelingen,

Macht den Wunsch zur Wirklichkeit.

Vater! Mutter! welche Wonne Soll es meinem Herzen sein,

In des Lebens Abendsonne

Ihres Wohlseins mich zu fren'n.