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nachdem die Schaar schon auseinander gegangen, fand zwischen dem Oberjägerfritz und dem Gefreiten noch eine lange und wichtige Unterredung über den beabsichtigten Reisemarsch statt. Die Idee dazu, ursprünglich von Gockelmann ausgegangen, war von Fritz mit Begeisterung erfaßt worden. Die Beiden hatten im Stillen schon manche Vorbereitung getroffen und sogar einmal eine kleine heimliche Singübung abgehalten mit ihrer Mannschaft, denn es sollte ein Hauptfest werden, und mit Ungeduld erwarteten sie den bestimmten Tag.
Bei keinem Maifest hatten die kleinen Wehrmänner je so ängstlich nach dem Wetter geschaut, wie an diesem Sonntag Morgen, und als ihnen der prächtigste Frühlingshimmel in Herz und Auge gelacht, trabten sie bald von allen Seiten dem Kasernenhof zu. Zn wenigen Minuten zum Abmarsch bereit, mußte sich ein Jeder Mühe geben, die von Freude beflügelten Schritte in das vorgeschriebene Gleichmaß zu bringen. Wäre es heute iu Eil- schritteu zum Thore hinaus gegaugen, würden die kleinen Infanteristen gewiß bald in einen Sturmlauf gerathen sein. Jedes Auge blitzte vor Vergnügen, jede Wange glühte vor Freude in dem kleinen fröhlichen Haufen, der so voll Frische und Leben in den heitern Frühlingsmorgen hinaus wanderte.
Voraus marschirteu drei Maun als Vortrab, daun folgte, geführt von Fritz, die ganze Truppe, an die sich in geringer Entfernung ein kleiner Nachtrab schloß. Das frischgepflückte Eichenlaub auf jeder Mütze, das kleine Feldfläschchen, das hie und da Einer bei sich führte, wie die Tornister getragenen, mit Mundvorrath bepackten

