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dünkenden Sadducäer davon, spricht von der furchtba­ren Erfahrung, die der Unglaube, welcher nur die schändlichsten Lüste und Laster nährt, einst darüber machen werde, mit einer erschütternden Zuversicht, und es ist ganz unverkennbar, daß Er gerade dem, in Lastern sich walzenden, Unglauben die Schrecknisse sei­ner künftigen Fortdauer recht anschaulich machen will in unserm Texte. Aber dennoch öffnet Er zugleich auch dem frommen Gläubigen, der im Leiden geübt, durch mannigfache Trübsale geläutert, sich nach Erlösung sehnt, einen seligen Blick auf die Zukunft, welche seiner wartet.

Und bey diesem, Andächtige! laßt uns heute mit frommem Nachdenken stehen bleiben. Von der Se­ligkeit der Frommen nach dem Tode laßt mich ein Wort stammeln die Gedanken darüber heute zusammen stellen, zu denen uns die Erzählung dessen veranlaßt, welcher Gegenwart und Zukunft, Zeit und Ewigkeit mit demselben Hellen Blicke durchschaute,

Ruhe von allen Leiden; Genuß aller Wonne, deren wir fähig sind, und Gemein­schaft mit dem Beßten und Heiligsten find die drey Punkte der Seligkeit, zu der den Frommen der Tod ein seliger Eingang ist, ans die uns die Erzählung Jesu aufmerksam macht.