18

sung der Menschen durch Jesus Christus bekannt »nachten, so zwar, daß ein Monsberger vor seinem versainmelten Au­ditorium sich über GotteS Vorsehung lustig »nachten, einem ^Schniid, »veil er kein hebräisches Gesicht habe,« aus dein Hebräischen die z»veite Classe geben, den heiligen Augustin, einein der größten Denker und spekulativen Theo­logen aller Zeiten, einen heiligen Cyprian 'öffentlich einen Esel heißen und dabei ungestraft im Lehramte verbleiben konnte, rvie Kaiser Joseph nach der Proklamation der Preß­freiheit und Aufhebung der Censur den Geistlichen auf der Kanzel beschränkte, ihn »nundtodt »nachte, »velche Strenge der Beschränkung sich bei uns noch bis in die neueste Zeit und bei den geachtetsten katholischen Kanzelrednern geltend »nachte), »vie selbst eine allerhöchste Entschließu»»g erflofi, »velche den Katecheten anbefahl, die Präinien für die Schulkinder nur in der Schulbücher-Verschkeiß- a d»ninistration bei St. Anna und bei einen» be­stimmten Buchbinder zu kaufen, und so vieles An­dere, was Sie alles, H. R. in den angezogenen Artikeln, falls Sie den guten Willen haben, sie zu lesen, finden können.

Wie sehr geachtete protestantische Geschichtschreiber selbst diesen Ei»»griff Kaiser Josefs 11 . in die Gesetzgebung und Ver»valtung der Kirche getadelt, setzen »vir als bekannt voraus.

Damit sott, ich rviederhole es noch eimnal, nicht gesagt »verden, daß Josef II. nicht den Weg zu unendlich viele»»» Guten in der »veltlichen Gesetzgebung und Verwalt»u»g ange­bahnt; allein seine Mißgriffe in der oben angezogenen Rich­tung stehen aufrecht.

Die Seite 559 eben so gemeine als verächtliche Schmä­hung kann höchstens Herrn Mahler und Consorten befriedi- gtn und erlustiren; ein gebildeter Mensch »vendet sich mit Abscheu zurück.