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für sein ganzes Leben bereichert nach Europa zurückkehrte ; von Alerander mit dem eisernen Arm^ von dem listigen Rock^ von dem grimmigen L'Olonois, und von vielen an­deren Helden des spanischen Meeres, von denen die kühnen Freibeuter mit Achtung und Bewunderung sprachen.

Alvarcz befand sich in jenem Alter, in welchem die Leidenschaften am leichtesten zum Enthusiasmus für Andere entzündet werden und den wenigsten Sinn für dasjenige ha­ben, was jenseits der gegenwärtigen Stunden noch in Zu­kunft verhüllt liegt. Ausgeschlossen, wie er bisher war, von allen Ursachen zur Aufregung, schien seine gänzlich un­terdrückte Jugend- und Knabenzeit mit einem Male empor zu lodern. Zu dem von der Rache eingeflößten Durst nach Thaten kam noch die stündlich wachsende Anspornung sei­nes stolzen maurischen Blutes. Bei diesem heftigen Wunsche, mit einem Feinde zusammen zu treffen, gönnte er sich kaum Ruhe. Er hätte am Horizonte die Stunden zählen mögen mit spähendem Auge und dann begann er wieder fein frü­heres Umherwandeln auf dem Verdecke mit zu Boden gesenk­ten Blicken und zusammen gebissenen Zähnen, als wollte er die Leidenschaft, welche ihn verzehrte, zermalmen.

Endlich drang eines Morgens, gerade nach der Däm­merung ein Freudengeschrei zu ihm. Er erblickte ein Segel, und das war ein solches, wie er es mit tausend Zweifeln lange vorher erwartet hatte. Es nahte sich äußerst schnelle und seine stolzen, fest getakelten Sparren kündigten bald an , daß es ein Kriegsschiff sey. Die Aufregung unter dem Schiffsvolke des Freibeuters wurde gewaltig, als ein schwar­zer Ball auf ihren Hauptmast gezogen wurde, der im näch­sten Augenblicke sich breit aufblähend, carmoistnfarbig und gelb im Winde flatterte. Eine freudige triumphirende Her-