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See glänzte von ferne wie flockiger Strahlenschimmer, außer in den winzigen Buchten, die von den Felsen der purpur­nen Vorgebirge beschattet wurden. Smaragdene Thäler zogen sich vom Rande des Wassers hinweg und schlängelten sich auf die Höhen palmenbewachsener Hügel hinauf, zogen sich an sichtenreichen Gebirgen empor, die hoch mit ihren blauen Gipfeln emporragten und mit dem noch blaueren Himmel zu verschmelzen schienen. Lusthaine von Cocosbäu- men standen gruppenweise auf den Wiesen, jede war mit Pflanzen überwuchert, von denen Büschel von Pur- purblüthen herabhingen. Den duftigen Anhöhen der Berge entlang sprangen schimmernde Cascaden unter grünendem Schatten und verhüllt von Laubwerk und grauen Felsen, bis- sie gegen die See zu durch ruhige Spalten bemerkbar wur­den. Als das Schiff sich der Küste näherte, konnten die See­fahrer Myriaden von Papageien und blauen Tauben erblicken^ die von Hain zu Hain flatterten; die ganze Luft war er­füllt von dem Gesänge der zahllosen verborgenen Vögel und- geschwängcrt von den Wohlgerüchen von Myriaden von Blumen. Bäume grünten am Rande des Wassers, und über demselben hingen verlockende Früchte, ihren schönen Schat­ten ins Meer hinauswerfend.

Sacht fuhr Alvarez so nahe wie möglich an das bezau­bernde Gestade. Zur einen Seite Felsen und zur andern dichte, verworrene Wälder bewogen ihn, sich weiter zu be­geben. Endlich als er zu einer gut geschützten Bucht mit tiefem Wasser, silbernem Sande und hochemporragenden Fel­sen kam, entschloß sich seine launische Wahl und hier lief das vom Sturm beschädigte Schiff, da eben hohe Flut war, ans Gestade.

Jetzt folgten Tage voll sorgfältiger Arbeit. Die Küste