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st er der Volkswuth hießen, gab man die Schuld, daß keine der Errungenschaften realisirt, und zur Wahrheit wurde, und doch lag die Schuld nur darin, daß die Ne- alistrung jener Forderungen in der Wirklichkeit sehr oft unmöglich war, und oft lag die Schuld im Volke selbst, das seinen Wunsch heute gewährt sah, aber morgen schon wieder einen neuen aussprach, auch diesen fallen ließ, wieder etwas Anderes verlangte, und so in ewiger chaotischer Verwirrung, im steten Kampf der Parteien und Sprachen, wie weiland das Volk Israel, an seinem neuen Babel- thurme baute. Alles legte mit Hand an, jeder spielte eine Rolle in der G r o ß m an ns-K omöd ie. Menschen, für welche die Politik noch vor wenig Wochen der nicht geahnte sechste W el tth eil des Wissens war, schufen mit sich selbst bewundernder Klugheit neue Staatssy- ft e m e. Jever Zwerg streckte sich nach der vollen Größe seines Dünkels, und glaubte wenigstens ein O g von Basan zu sein. Die ältesten Speis-en der französischen Revolutionsküche wurden aufgewärmt, und mit Heißhunger verschlungen; aber das non plus ultra der französischen egalite und libert6 war unserem Zeitgeist viel zu w e n i g, das E n d e der französischen Revolution sollte der Anfang sein, von welchem die unsere ausgehen wollte; denn die warnende Stimme der Geschichte wurde mit tollem Knabenübermuth verhönt, und jeder wollte etwas Neues, etwas, das noch nie da gewesen war, schaffen, und weil es eben nichts Neues in der Welt gibt, darum brachte keiner etwas zu Stande. Wie wenig Wahrheit, wie wenig Größe in der Bewegung jener Zeit war, beweist die in der Geschichte unerhört wichtige Rolle, welche oft ganz sinnlose und hohle Phrasen spielten. Man kann nicht sagen, daß jede Epoche ihr Schlag wort hatte, sondern jedes Schlagwort hatte seine Epoche. Die Phrase war es welche

