sen geneigten Mutter geboren, wurde bis in ihr siebentes Jahr ausserordentlich von Wür­mern geplagt, auch schon damals bisweilen bald mit Olmmachten, bald mit leichten Convulsio- nen befallen. Nach dem siebenten Jahre war sie sehr gesund und blühend gewesen, und ge­gen das zwölfte hatte sich ihr Körper so schnell entwickelt, sie war so grofs und vollfleischig geworden, dafs sie jezt im vierzehnten beinah einer erwachsenen Person glich. 1802 kam sie in das Erziehungsinstitut einer grofsen Residenz und schlief mit einem andern Mädchen in dem nämlichen Zimmer. Nach einem halben Jahre bemerkten ihre sie dort besuchende Mut­ter und die Schwester, eine besondere Verände­rung in ihrem ganzen Wesen; sie w r ar ausser­ordentlich zerstreut, sah oft starr auf einen Fleck, und fuhr zusammen wenn man sie darü­ber berief; beim Gehen auf der Strafse beim Promenieren hatte sie oft die interefsantesten, ihr ganz nahen Gegenstände nicht bemerkt, u. s. w. Am Ende des Jahres machte sie eine sehr strapazante weite Fufsreise zu ihrer kranken Mutter. Sorgen und Nachtwachen hatten indessen keinen weitern nachtheiligen Einflufs auf ihren dem Ansehn nach sehr starken Kör­per; sie sah blühend aus und klagte nur biswei­len Beängstigung, Herzklopfen oder Schmerz in den Schenkeln , hatte manchmal Heilshunger,