ger grün. Er habe aber jezt öfters Neigung zum Würgen , auch wenn er nicht tränke. Der Leib sev noch aufgetrieben mit vielen borborygmis darin.

Mein Rath war: Extr. cort. peruv. Unc. 1 . cascar. aq. Unc. \ Spir. nitri dulc. Dr. 2. aq. mcnth. Foenic. ana Unc. 3> Svr. cort.aurant. Unc. l. den Bauch abwechselnd mit Oliban. Tacam. durchräuchertem Flanell und einer Mi­schung aus Ol. laur. petrae , butyr. major an. zu reiben und wenn es nicht zu stark reizte, täg­lich ein Tabaksrauchklystir zu geben.

Den 3iten schrieb man mir mit grofser Freu­de : der Leib sev fast bis zur natürlichen Gestalt gefallen, der Stuhlzwang weg, der Puls natür­lich. Der Kranke habe täglich nur 3 bis 4 gelD gefärbte wenig stinkende Stühle, aber keine Efslust. Ich empfahl nun ein Vinum medicatum aus Cort. cascar. limatur, mart. und man sollte ihn täglich im Wagen fahren.

Den 8ten Junius stand alles besser. Er hatte wieder Appetit, täglich nur l bis 1 natürlichere Ausleerungen, die Blähungen giengen häufig und leicht ab, der Schlaf war natürlich, erquik- kend. Man mufste mit der nämlichen Arznei so fortfahren.

Der Jubel dauerte jedoch nicht lange. Den 23ten Junius wurde ich wieder geholt. Ich fand

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