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zur nahen Geburt schon spürenden Weibern noch ein Brechmittel gegeben, und sie hielten gesunde Wochen. Etlichen begegnete es, dafs unter Wegbrechen vieler Galle und Schleims die Geburtswehen eintraten, dafs sie schnell geboren , und es gieng alles glücklich.
Bei jeder Wöchnerin, die selbst stillen kann und will, sind zeitiges und öfteres Anlegen des Kindes, mäfsiges Binden des auf einmal entleerten, schlaffen Unterleibs mit einem breiten Gürtel, die besten Vorbeugungsmittel gegen Milch- verirrungen. Und selbst manche Weiber, welchen man das Selbststillen wegen Disposition, Neigung zu Nervenkrankheiten, vornehmlich zu Zehrungen verbieten mufs, aber doch noch saftreich sind, viele Milch absondern, sollte man einen auch zwei Monate durch die Kinder täglich etwa viermal schenken lassen, die Natur in ihrem gesetzmäfsigen Geschäfte nicht gleich unterbrechen, und sie würden sich besser dabei befinden. Gegentheils können Congestionen, Ablagerung der milchgebenden Lymphe auf ihre geschwächten Organe sehr nachtheilig w r ürken, drohende Uebel eher zum Ausbruche bringen. Man thut der Natur vveniger Gewalt an, und etliche Wochen nach der Geburt kann man die Milch noch leichter und sicherer vertreiben.
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