214

i

?£««* ])\

IjÄ;?;

*%l!

)! ;: ; i I

l!" ii

men, durch nichts erwärmt werden können. Der Zufall hat mich einst ein Mittel gelehrt, das ich meinen Herren Collegen und allen Schwa­chen, Frierenden, Erschöpften der Art nicht ge­nug rühmen und empfehlen kann. Es ist eine Tasse starker Chamillenthee mit Zucker, recht alten Rheinwein und 25 bis 3o Tropfen Zimmt- tinctur.

* Im Petechial- oder faulen Puerperalfieber kommen bisweilen gefahrvolle Mutterblutstürze vor, in jenen gern um die Zeit wenn der höch­ste Grad um die Periode der Menstruation fällt, in diesen so lange die Lochien noch fliessen. Dünn und pechschwarz fliefst alsdann das Blut. Fast immer habeich noch eine bedenkliche col- liquative Diarrhoe damit complicirt gesehen. Hier ist gar keine Zeit zu verlieren. Nur allein der Bleizucker zu höchstens Gran alle 2 Stunden mit Zucker, dazwischen stündlich ein Chinadecoct mit Campecheholzextract undiUno- gimimi innerlich; Injectionen von Eichenrinde­absud mit Scordio , Salbei, Tormentillwurzel und Alaun. Fomentationen des Unterleibs mit ähnlichen Spezies und Salmiak in halb Essig halb Wasser, haben mir in desperaten Fällen mehr­mals Wunder gethan,

* Ausser diesen plötzlichen regelwidrigen Blutfiüssen giebt es auch chronische, halbe und

!