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unten breite, oben schmale, gar nicht schmerz-, hafte, vom Berühren nicht blutende Fleischge-j wachse, von der Dicke einer Federspule bis zu der eines kleinen Fingers, in Form kleiner Beutel. Der kleinste mochte einen halben, derj gröfste etwa fünfviertel Zoll lang seyn. Vom Uterus fand ich durchaus keine Spur. Das Bek- ken war dermassen zusammengedrückt, dafs der Schaamknochen und das promontorium sich beinah unmittelbar berührten, nur rechter Seits vermochte ich noch so eben mit der Fingerspitze durchzudringsn, kam aber in einen leeren Raum.
Fehlt etwa hier der uterus ganz und sind die gefundenen Säcke vielleicht von jeher die Stellvertreter desselben bei der Menstruation gewe- J
senr
? Oder sind es Hämorrhoidalauswüchse ?
Oder ist durch die Zusammendrückung des Bek- kens der uterus ganz in die Bauchhöhle dislo-
cirt? Woher kam nun die Hämorrhagie in dem
hohen Alter ?
Die Dame lebt noch, hat nie wieder Blut auf diesem Wege verloren , ist die gewöhnli dien Beschwerden des Alters abgerechnet nun schon in ? s achte Jahr wieder wohl.
* Verflossenes Jahr im Februar bekam eine 70jährige, noch recht vollfleischige Bauerfrau,

