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kalten sich gehöriges Wasser abschied. Nie habe ich und gewifs bei schon verbrauchten vielen Pfunden dieses Wassers von solchen Dosen giftartige Wirkungen gesehen. Mein verehrungswürdiger Freund, Herr Kämpf, hat in der zweiten Auflage seines unschätzbaren Werks nur die kleinste behutsamste Gabe ange* zeigt, die ich ihm einst meldete.

Der ehemalige Apotheker Kämpfer gieng einst ohne Licht in den Keller, um eine Flasche mit andrem Wasser geschwind zu holen. Sich von der Gewifsheit des Griffs zu überzeugen, sezt er die Flasche an den Mund um es zu ver­suchen; entdeckt aber in dem Augenblicke nicht ohne Schreck, dafs er Lorbeerkirschwasser im Dunkeln erhascht habe. Auf meine Frage wie viel er wohl in dieser Unbedachtsamkeit hinun­ter geschluckt? was er darauf empfunden habe? ** antwortete er mir:

u Ohngefähr eine halbe Unze, die ich im Kel­ler getrunken hatte, verursachte mir bald einen heftigen Druck im Magen und eine innerliche Kälte durch den ganzen Körper. Ich hatte Schwindel, konnte mich nicht recht auf den Füfsen halten. Es kam mir vor als Wenn alle meine Glieder eingeschlafen wären und vom Anfühlen hatte ich keine Empfindung. Diese Betäubung dauerte auch noch fort, als ich in dreier»-fcuft war, wo sie allmählig abnahm,

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