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eigkeit, fürchterliche Träume, Erschrecken im Schlafe, Morgens über grofse Trocknifs des Mundes. Ihr Puls war langsam, voll; ihr Ap­petit nach sauren Sachen. Ihre monatliche Rei­nigung war etlichemal sparsamer, ganz schwarz, klebrig erschienen. Schwäche und Taubheit der Hände machte dafs sie Tassen, Gläser u. dgl. nicht fest halten konnte, zu ihrem grofsen Schrek- ken oft fallen liefs. Die geöffnete Ader gab kohl­schwarzes, kaum fliessendes, wasserloses Blut. Durch Kirschlorbeerwasser und Tart. solub . ge­nas sie innerhalb 6 Wochen vollkommen.

Sehr oft kommen im Frühjahre Landweiber, Welche so zusammenhängend über sogenannte Mutterbeschwerden; über Bangigkeit, Herzklo­pfen, Aufblähen des Magens, Aufsteigen eines Brockens in den Hals, Kälte und kriebelndes Einschlafen der Hände und Füfse, anwandelnde Ohnmächten klagen wie die zärtlichste Dame von feinem Ton. Insgemein sind die im ruhi­gem Winter, bei vielem Sitzen gesammelten Unreinigkeiten im Magen und Darmkanale die materielle Ursache; und nach einigen auflö­senden, einem gegebenen Brech- und Purgier­mittel, machen Pillen aus Asa foetid. Extracto Valerianae Spirit, mit Oleo Valerianae oder Menthae versezt, die ganze Cur fast jedesmal aus.