5 sy { Flechtenflecken an Händen, Knien und Knöcheln, > die vor ohngefähr 14 Tagen unter der Gestalt ,* von hirsenförmigen Pusteln aufgesprosset waren, ein wenig scharfes heissendes Wasser ausge- schwizt hatten und nun in kleinen Schuppen da liiß'U standen. Es klagte über Trocknifs des Mundes, a.:# ». dessen Lippen sehr aufgesprungen waren. Ich fjöäi r . verordnete ihm eine Purganz und Plummers Pul- t ver mit Extr. Enulae , Furnariae in Pillen, und ; i} Queckenwurzeln zur Ptisane; zum äusserlichen J Gebrauche die weisse Mercurialsalbe, worauf MBA 3 es sich wirklich gebessert hatte. Diese Behänd- lung schien den Leuten aber vermuthlich zu weitläufig, wie es der Bauer gern macht, brauch- j^s.'teil allerhand Quacksalbereien und ich hörte in langer Zeit nichts von ihm.

t -11 1 Unterdessen waren oft, bald an einer Hand r ' bald an einem Finger Flecke mit Pusteln entstan- den, welche sich von scharfer Gauche gefüllt in kleine Hautgeschwülste erhoben hatten, schwärz- : ; lieh geworden und aufgebrochen waren. Die jK verdorbenen Stellen, Haut und selbst Fleisch- theile fielen dann schnell weg; man hatte sie « 'aber jederzeit bald mit Bleiweissalbe heilen können. Hierzu hatte sich sonst keine Beschwer­de, als öfteres Schaudern gesellt.

Am 8ten März 1782 trieb es die Angst wegen [eines Zufalls an der linken Brust wieder zu mir.

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