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den, der Urin gieng in grofserer Menge ab; wurde aber noch zu oft gelassen; die Stuhl­ausleerung erfolgte noch täglich drei- bis vier­mal, aber willkührlicli Der vorigen Mixtur wurde Extr. gent. rühr. und etwas Naphth. aceti zugesezt. Da der Kranke noch einen Druck tief im Becken klagte, den öfteren Reiz zum Harnen hatte, so glaubte ich die prostata noch nicht völlig aufgelöst, und liefs deshalb jeden Abend i Gran pulv. hbae belladonnae neh­men, das Unguent, digit. purp, in das Mittel- fieisch einreiben.

Ende des Monats hatte er sich durch einen leichtsinnigen Diätfehler eine sehr starke Diar­rhöe zugezogen, welche gar nicht wieder auf­hören wollte. Er mufste deshalb Extr. colum­bo , cascarill. ana mit Aq menth. crisp. nehmen; Balsam, aromat. in den Unterleib einreiben, W'orauf sie sich verlor.

Bis zum löten May befand sich dieser ver­loren gegebene Kranke in jeder Hinsicht gebes­sert , er hatte an Farbe und gutem Ansehn ge­wonnen, der Urin gieng vollkommen frei und stark ab, * die drohende Wassersucht war verscheucht. Um ihn noch recht gründlich zu stärken mufste er nun Morgens Eichelkaffee mit dem dritten Theile Cacao versezt, Vormit­tags eine Tasse Schneckenbouillon trinken, Mor-