Bei einem an eitarartigem weissen Flufse leidenden, und bei aller Lüderliclikeit steril ge­bliebenen liectischen Mädchen war die Mutter eine wahre Spelunca mephitica.

Astrues Meinung, dafs in die Mutter drin­gende atmosphärische Luft die Windsucht bilde, kann ich nach meinen Erfahrungen nicht bei­pflichten. }i .

Infarkten der Gebärmutter.

Infarkten der Gebärmutter liegen entweder in ihren Gefäfsen, oder in ihrer Höhle, oder in Gestalt von Blut, oder Schleimpfropfen, hier als Concremente verschiedener Art. Blutinfark­ten der Gefäfse erregen gern zur Zeit der monat­lichen Periode Auftreiben der Muttergegend, krampfige, ziehende, drängende Schmerzen in der Mutter und ihren Bändern, öfteren Trieb zum Uriniren; es gehen coagulirte Massen, aus­serdem oft viel, oft wenig dünnes zu Zeiten rie­chendes, misfarbiges Blut ab. Sie entstehen am leichtesten, wenn die Reinigung durch Zufälle schnell unterbrochen wird. Schleiminfarkten machen ähnliche Beschwerden, zeigen durch* Trockenwerden viel erdigen Grundstoff. Beide geben, wenn sie etwas beträchtlicher sind, der Mutter eine fühlbare Ausdehnung für die. geübte Hand.