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a Eia junger Darmstädtischer Soldat in Mei- ’ k ches gerieth über eine, seiner Meinung nach, Po- :u> i made enthaltende Büchse und strich seine Kopf- Ecb haare tüchtig damit ein. Aber noch an dem ^ üm nämlichen Tage entstanden viele, wie Feuer n m brennende, rothe, fressende Pusteln auf dem | iae Kopfe, welcher zugleich aufscliwoll. Nun ent- UtM deckte man, dafs die vermeinte Pomade Arse- li&iat» nik mit Schweinefett für Mäuse bestimmt, ge- & Wesen sey. — Ich verordnete ihm Campher- ■ pulver, neben welchen er viel Milch und Ho- ft# nigwasser trinken mufste; die angegriffenen Stellen mit Baum - und Weinsteinöl bestreichen, zwischendurch mit Seifenwasser abw r asclien mufste, und so lief alles ohne weitere üble Fol- <jt$ gen gut ab”. ,4^,
“Ein Bauer in Landenhausen hatte seinem fünfjährigen Kinde den arg fliessenden, riechenden Kopfgrind, auf Rath eines Landstreichers mit einer aus Kobalt und Leinöl verfertigten Salbe eingeschmiert. Darauf hatte sich gleich $ eine schwarze Borke erzeugt, viele tief unter sich fressende Feuchtigkeit darunter gesammelt. Gleich die erste Nacht war das Kind mit Frost, Zittern, Erbrechenaufalles Genossene befallen Worden. Den 3ten Tag hatte es Blut weggebro- ^ chen. Es lag nun unruhig dahin, hatte viel Durst, ij stechendes Kopfweh, wollte nichts geniessen.t.a'*
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