4 Di»;, I schenkt hat, und wegen seiner zugleich natürli- ;^ V ! eben, lauen Warme ist es das einzige in seiner jUrf* ) Art. Seine Lage in einem tiefen waldreichen, mahlerischen Thale; seine sehr gut eingerichte- . ten, prächtigen Gebäude; die geräumigen Gal- j lerien, die kunstvollen Alleen, die umliegenden [ schattenreichen Wälder, das nahe nur Stun-

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den davon entfernte Schwalbach macht es zum J angenehmsten Aufenthalte. Sein bis dahin be­kannter wesentlichster Bestandteil ist eine überaus feine, fette, dem Wasser eine bläuliche f Farbe gebende, auf seiner Oberfläche schwim- Ul mende, sich an die Haut der Badenden wie Oel anlegeude Thonerde.

^ Das W /T asser ist daher dem Gefühle so zart,

ft so sanft, dafs es wahre Wollust ist in den ge- I räumigen, säubern, zum Theil mit Marmor aus- . gelegten Bädern sich aufzuhalten, herum zu .i « f schwimmen. Vermöge dieses besonderen sei- ' fenartigen, fettigen Wesens und milder Wärme ,]w£ hat das Schlangenbader W asser eine vorzügliche, t * erweichende, geschmeidig machende, reinigen- de, feine Schärfen einwickelnde, wegspülende Kraft.

Es war deswegeu lange berühmt und wird ^fLjl^einen Ruhm auch immer darin erhalten, dafs es ein vortreffliches Hülfsmittel gegen zu grofse Reizbarkeit, gegen Krämpfe, Steifigkeit und