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Bei einem leisen Gelächter und Gespräch, welches jetzt allgemein wurde, hegte die arme Fleda nur einen Gedanken und einen Wunsch, nämlich, daß Hugo vor der Theezeit kommen und sie abholen möge. Aber es war eine vergebliche Hoffnung. Hugo sollte nicht eher als bei Sonnenuntergang kommen, und längst vorher wurde das Abendessen angemeldet. Alle gingen in das große Wohnzimmer hinunter und Fleda mit ihnen. Sie erhielt freilich den Ehrenplatz an Miß Anastasia's rechter Seite, doch wäre sie dieser Ehre gern ausgewichen.
Eine zeitweilige Mundsperre wäre ein Segen gewesen. Fleda wagte kaum um sich zu blicken; aber bei ihrer Wirthin wurde es für gute Erziehung gehalten, Alles im buchstäblichen, wie im figürlichen Sinne zu verschlingen. Da war die gewohnte Verschiedenheit von Kuchen, Leckerbissen, Ochsenfleisch, Käse, Zwieback und Pasteten mit einer eigenthümlichen Anordnung aufgestellt, wie Fleda sie noch nie gesehen hatte, und. gegen welche die der Miß Quackenboß elegant zu nennen war. An jeder Seite des Tisches lief ein Vortrab von Schüsseln in Abtheilungen von dreien dahin; die erste in der Reihe war eine Schüssel mit Eierkäse, die folgende ^enthielt eingemachte Früchte und die dritte eingesalzene Früchte. Zu Fleda's unaussprechlichem Entsetzen entdeckte sie, daß man von den Gästen erwartete, daß sie sich von den verschiedenen Vorräthen mit ihren eigenen Löffeln bedienen sollten, indem sie das, was

