„Ich weiß nicht, wo wir Jemand bekommen sollen! Aber sage Nichts zu Tante Lucy davon."
„Nun, Fleda, wir können ja das Erntedankfest ohne Mittagessen halten," sagte Hugo heiter.
„Das kann ich freilich, nachdem ich heute Abend bei diesen Leuten gewesen bin! Sieh' nur den großen Bären dort! Ist das nicht besser, als New-Uork?"
„Der große Bär steht auch über New-Aork," sagte Hugo lächelnd.
„Ach! aber es ist nicht dasselbe. Der Himmel hat nicht dieselben Augen für die Stadt und für das Land."
Als Hugo und Fleda rasch zu der Küchenthür gingen, holten sie eine dunkle Gestalt ein, in welcher Fleda Seth Plumfield erkannte. Er wurde freudig in die Küche eingelassen, und dort fand es sich, daß er der Neberbringer einer großen, mit einer Serviette zugedeckten Schüssel war.
„Mutter dachte, Ihr würdet Nichts zum Erntedankfest haben," sagte er, „und wollte Euch dies hinunterschicken, da dachte ich, ich wollte selber gehen und es Euch bringen."
„O! wie sehr danke ich ihr und Dir, Vetter Seth. Wie gut Du bist!"
„Mutter hat nicht vergessen, dieses Gericht zu bereiten," sagte er, „und so hoffe ich, daß es gut ist."
„O! ich weiß es wohl," sagte Fleda. „Ich erinnere mich wohl an Tante Miriam's Erntedankfest-

