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§. 1 .

In der gewöhnlichen Zahlenrechnung bedient man sich der Ziffern, um Größen, die eine bestimmte Anzahl Theile enthalten, auszudrücken. Um Grö­ßen, die eine unbestimmte Zahl von Theilen ent­halten, auszudrücken, bedarf man Zeichen, die nicht wie die Ziffern einen bestimmten Werth haben. Man hat hierzu die Buchstaben des kleinen lateinischen Alphabetes gewählt. Nimmt man mit den Buchsta­ben Operationen vor wie in der Zahlenrechnung mit Ziffern, so entsteht eine allgemeine Rechenkunst.

§. 2.

Erklärung. Die Lehre von der Rechnung mit Buchstaben heißt Buchstaben-Rechenkunst, Buchsta­ben-Rechnung. In vielen, besonders französischen Lehrbüchern, heißt diese Lehre Algebra; jedoch ver­steht man unter Algebra gewöhnlich die Lehre von den Gleichungen.

§. 3 .

Zusatz. Buchstaben können also jede ganze und jede gebrochene Zahl darstellen. — Will man in der Zahlenrechnung einen Satz beweisen, z. B^ daß das

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