Der Frühling.
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Frühling ist's, die Störche kommen, über's Meer aus fernen Landen, Suchen sich die alten Nester, die so lange leer gestanden.
Fest am Haus hält sich die Schwalbe, bauend an dem neuen Neste, Und der Staar sucht sich zum Lager, Halm' und Federn aus auf's Beste. Honigsuchend seht die Bienen, sich auf Blum' und Blüthen schwingen, Und die Kinder aus dem Walde, grüne Maienzweige bringen.
Einer nur weint bitt're Thränen, daß sie laufen hin zur Erde,
Jener Schneemann, der im Winter, stand mit trotziger Geberde;
Den die Sonne schief gezogen, den nicht fürchten mehr die Hasen, Die jetzt lachend seiner Ohnmacht, ganz in seiner Nähe grasen! — Dünner wird er jede Stunde,
Und ist schmelzend so zerflossen,
Daß rings aus dem feuchten Grunde Lustig bunte Blumen sprossen.
