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Herz gleicht dem natürlichen Brunnen der Savanna Ala- chua: die Oberfläche scheint ruhig und rein; siehst du aber auf den Grund deS Brunnens, so entdeckst du ein großes Krokodil, das der Brunnen in seinem Wasser nährt.

Nachdem ich so an diesem SchmcrzenSort die Sonne auf- und niedergehen gesehen hatte, schickte ich mich am folgenden Tag beim ersten Geklapper deö Storches an, das heilige Grab zu verlassen. Ich schied von demselben, wie von den Grenzsteinen, von dem anS ich die Bahn der Tu­gend betreten wollte. Dreimal rief ich die Seele Atala'S an; dreimal antworrete der Genius der Wüste meiner Stimme unter dem Todtengewölbe. Hierauf begrüßte ich den Osten und entdeckte in der Ferne auf den Pfaden des Gebirges den Einsiedler, der sich in die Hütte eines Un­glücklichen begab. Auf die Kniee fallend und den Grab­hügel fest mit meinen Armen umschließend, rief ich: Schlafe in Frieden in dieser fremden Erde, allzu un­glückliches Mädchen! Zum Lohn für deine Liebe, deine Verbannung und deinen Tod wirft du nun verlassen, selbst von Chactaö."" Unter einem Strom von Thränen schied ich endlich von der Tochter Lopez, riß mich von jener Stelle lo6 und ließ am Fuße deö Denkmals der Natur ein noch erhabeneres Denkmal zurück: das bescheidene Grab der Tugend.

Schlußwort.

ChactaS, Sohn Outalissi'6, der Natchö, erzählte diese Geschichte dem Europäer Ren«. Die Väter erzählten sie wieder ihren Kindern, und ich, ein Reisender in fernen