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„Adelheid zitterte und bebte. Sie blickte um sich. „Wie könnte ich sogleich reisen?" sagte sie, „da brauchte es noch viele Anstalten. Ich habe nur mein altes, ziemlich abgetragenes Hauskleid an. Es ist nichts gepackt."
„Anstalten machen?" rief er, „sich'umkleiden ? packen? — Nichts von all' dem! Wirs dich in deine Reisekleider, die du mit hie- her brachtest. Schmuck und Alles, .was dir die Tante gab, laß da. Wir brauchen, wir wollen nichts voll ihr. In zwei Tagen sind wir an Ort und Stelle; dort sollst du Alles köstlicher erhalten. — Himmel, es schlägt neun Uhr. Nun komm, ehe die Thore der Stadt geschlossen werden. Komm mit, oder lebe ewig wohl! — Aber nicht wahr, du lassest mich die Reise nicht allein machen? Du verstoßest mich nicht! Dort an der Wand hängen ein Mantel und eilt Hut. So unscheinbar sie beide sind, mehr brauchst du nicht."
Er warf ihr den Mantel unr, setzte ihr den Hut auf, und sprach dann: „Stürze durch '

