und Nachrichten begleitet. DerVerf. giebt uns voraus eine Ueher- ficbt dieses ersten und denn auch der nocti folgenden zweien Tlieile, denen man mit Vergnügen entgegen sehen mul's.

Dieser erste Theil enthält die Urgeschichte in zweyen Zeiträumen: erstlich von der Zeit des Paradieses an, oder von der Erschaffung der Welt nach der Aera der Juden, den Mosaischen Urkunden zufoJge, bis zur Zeit dcsliomer, oder bis zu Salomoh in Jerusalem, 2900 Jahre. lliebey wird mit reiner Kritik die älteste Urkunde von dem Mutterland der Obstbäume, von dem ersten Obst­garten Gan Eden oder dem sogenannten Paradies, welchen Garten nach der Dichtung Jehovali Eloliim pflanzte, untersucht und durch die genaue Bezeichnung der Gegend durch Namen und namentlich angeführte Flüsse, welche dieselbe bewässern sollten, bewiesen, dals es keine biofse Dichtung seye, sondern unter des den Morgen­ländern gewöhnlichen mahierischen Vorstellung ein Länderstrich gegen Morgen hin angedeutet werde, der der schönste und fruclit- reicheste war, nemlich die Länder um das Caspische Meer herum etc. Was ferner fiir eine vulkanische Revolution sich daselbst ereignet, welche die Vorstellung erläutern: Jehovah triebden Menschen aus, und lagerte seinen Donnerwagen und die Flamme des gesenkten Scliwerdts auf die Morgenscite des Garten Eden. Es wird ferner gezeigt, wie die Menschen über anderthalbtaiisend Jalne nachher durch Noah vermittelst einer grofsen Erdrevolution durch Wasser, (durch die sogenannle Siindfluth,) wieder in jene ursprüngliche freundliche Gegenden gekommen.

Der zweyte Zeitraum von der Urgeschichte der öhst- kultur gehet von derZeit des Homer oder Saloinoh bis zu Alexander den Grofsen, yön 2900 bis 565 o, oder y 5 o Jahr. Dann folgt die alte Geschichte von Alexander dem Grofsen an bis zum Kaiser August und von da bis zu Verlegung der kaiserlichen Residenz von Rom nach Konstantinopel', von 3 t> 5 o bis 320 nach Christi Gehurt, oder 620 Jahre. Eine schön gestochene ansehnliche Charte macht theils die Mutterländer der verschiedenen Obstarten anschaulich, theils zeigt sie dul ch verschieden gezeichnete Punkte den Weg, den sie von dein ursprünglichen Mutterland auch in andereLänder genom­men. Der Druck des Buchs ist mit schönen lateinischen Lettern, und alles entspricht einem vortrefflichen Werk, das man mit aller Zuverläfsigkeit empfehlen kann.

Chri st.

Nachstehende Druckfehler wolle der Leser noch entschuldigen und verbessern,

Dedication.

Statt Epiginesis lies Epigenesis.

Vorrede.

Seite XXII Zeile 20 statt er, lies sie.

XXXV ui fällt das Komma hinter Enkeln weg.

Schrift selbst.

Seite 87 stellet: in der Zeitrechnung von 2900 36 o und sollte heifsen von.2900 365 o.

420 Zeile 1 statt nicli lies nicht.

45 o 16 statt Aegytisclien lies Aegyptischfen.

431 a 3 statt Chelidomar lies Chelidoniae.

_ 4Q rj 2 3 statt tactischen lies factisclien.

fu der t harte ist in Imcanien, in dem untern Ende Italiens, der Garten des Lucullus anzugeben vergessen worden.