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86 .

Drei Sylben.

Die beiden ersten sind des Lenzes Kinder,

Des Sommers Schmuck, des Herbstes Zier.

Die letzte Splbe nennt mit Flügeln uns ein Thier,

DaS niemals stiegt, allein geschwinder

AlS manches schnelle Roß der Britten springt,

DaS schwer sich zähmen läßt, und wild Zum Theil mit Steinen seinen Magen füllt,

Und ohne Nachtheil glüh'nde Kohlen schlingt.

Daö Ganze kostet wenig Geld,

Und dient zum Schmuck, wem es gefällt.

87 .

Zwei Sylben.

Beide sind nur der Name eines Buchstaben des deut­schen Alphabets. Das Ganze ist der Name eines schiffbaren Flusses.

88 -

Wandeln wir nicht bei des Sommers Schwüle Gerne in des Ersten dunkler Stille,

Der uns schützt vor'm heißen Sonnenstrahl?

Auch mein Zweites kennt ihr. Manchen Thieren Dient'S zum Schutz, und manche wag's auch zieren; Doppelt ist'S bei ihnen an der Zahl.

Gerne hört mein Ganzes ihr erschallen;

Wenn die Töne von den Höhen hallen,

Eilt der Waidmann rasch durch Wald und Thal.

89 .

Viersylbig.

Die ersten Beiden hüpfen fröhlich, munter,

Vom Grün der Auen mütterlich genährt.

Doch wehe! wenn vom Wolkenzelt herunter Auf sie das letzte Paar der Splben fährt.