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lich dich erzürne! Du bewegst mein Herz zur Reue, während du Andere ihrer Verstocktheit überlassest. Wenn ich auch die Sprache der Engel hätte, Alles wäre zu gering, dir entsprechend zu danken, weil du mir, deinem Feinde, in Liebe und Gnade gewogen bist. Ich bekenne, o Gott! mein Unvermögen; begnüge dich also damit, daß ich die Hohe deiner Erbarmung und die Tiefe meiner Unwürdigkeit anerkenne. Ich hege nur diesen Wunsch, daß ich. der ich durch die Sünde dir mißfallen habe, durch die Buße dir Wohlgefallen möchte. Siehe, o Gott! auf die Begierden meines Herzens und verleihe mir das Können, der du mir das Wollen gegeben hast.
Großer Gott Himmels und der Erde! meine Sünden sind zahlreicher, als die Sterne des Himmels, zahlreicher als der Sand am Meere; nichts bleibt mir übrig als zu bekennen: Vater! ich habe gesündigt. Gekreuzigter Heiland! dein entblößter Leichnam ist mir ein Spiegel, in dem ich die Wunden der Seele schaue, so wie ich darin die Schmach und Unbild erblicke, die meine Bosheit dir zugefügt hat. O Gott! der du das Innerste erforschest und das Verborgenste ergründest: erhelle die Blindheit meines Geistes, erleuchte mein Gemüth, das mit Finsterniß umzogen ist, und offenbare mir meine Sünden, welche

