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Cylinder.
Damasciren.
Cyklisch, im ZeitkreiS wieder- kehrend, gelegentlich; C y k l o is dal, kreis- öder radlinig; Cv- kloi'de, in der Meßkunst, die Radlinie, und Eyklometrie, die Lehre von der Ausmessung der Kreise.
Cylinder, eine Nundsäule, Walze, Rolle, Welle. Daher Cy- lindrisch, walzenförmig; Ey- l i n d r o i d e, ein walzenähnlicher Körper, und Eylindriten, Walzenschnecken.
Cymbal, auch Cymbel, eine Schelle, Schellenspiel; derKlina- zug an einer Orgel; ein Hackbrett.
C y n a n ch o, die Luftröhren - Entzündung.
Cpnantropie, die Raserei vom tollen Hundsbiffe.
C y n i s m u s, die Unfiätherei, Schamlosigkeit, Verachtung und Vernachlässigung alles Aeußern, sittenlose Vernunftweisheit. Daher C y n i k e r, ein unfläthiger, schmutziger Mensch, ein scham- los-rWeltweiser, und Cynisch, unfläthlg, schamlos, unsittlich.
C y n o sn r a, in der Fabellehre, eine Nymphe des Ada, welche den Jupiter erzog. Dann der Hunds- schwanz, ein Sternbild im kleinen Baren.
Cythere Beiname der Venus.
Czaar, auf russisch, so viel alS König oder Kaiser; Czaarins- ka, Königin, Kaiserm; Czaa- r e w i t sch, Kronprinz, und Czaarewna, Kronprinzessin.
D.
DädatnS, der Name besten, der das Labyrinth auf der Insel Kreta erbaut haben soll. Daher D a d a l i sch, verwickelt, künstlich, meisterhaft.
Dämon, ein böser Geist, Quälgeist, Teufel. Daher Dämo- narch, der Gcisterfürst; dä- m o n i sch, besessen, wahnsinnig; Dämolatric, die abgöttische Verehrung des Teufels: Dämon i a c n s, ein Besessener; D ä- monologie, die Lehre von den Geistern, und D ä m o n o- manie, die eingebildete Narrheit, als wohne der Teufel in einem.
Däsios, der achte Monat, der Junius, bei den Makedoniern.
Dagg, ein kurzes Tau, womit Verbrecher auf den Schiffen gezüchtigt werden.
Dairo, daS geistliche Oberhaupt in Japan.
Daktylioglyphik und Daktv- liographik, die Steinschnei- dekunst.
Daktyliomantie, die Kunst, aus Fingerringen zu wahrsagen.
D a k t y l i o t h e k, eme Sammlung geschnittener Steine.
Daktylologie, die Kunst, mit den Fingern zu sprechen.
D a k t y l o n o m i e, die Kunst, an den Fingern zu rechnen.
Daktylus, in der Dichtkunst, ein Vers von einer langen und zwei kurzen Sylben.
Dalai-Lama, das Oberhaupt der geistlichen und weltlichen Macht in Tibet.
Dalmatica, ein Meßgewand, priesierüches Oberkleid.
D a in a sc i r e n, Eisen- und Stahll

