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behaglich fühlten, waren der Professor der Geogra­phie, Agathens alter Verehrer, und dessen junge Frau. Er seufzte und stöhnte oft laut, wenn sein Blick von Agathen aus die bessere Hälfte seiner Seele fiel und er bedachte, was er einst erstrebt und was er jetzt errungen. Es herrschte allerdings kein gerin­ger Unterschied zwischen Beiden, Agathe trug ihres Verlobten erstes Geschenk, ein Kleid von lichtblauem Seidenstoffe und einen köstlichen Perlenschmuck. Wie schön auch der sie so sehr kleidende Anzug war, jeder Blick haftete nur an ihrem von Freude und Glück verklärten Antlitze, das noch Niemand so schön, so strahlend gesehen, als eben Der, welcher diesen Ausdruck am Shlvesterabend hervorgerufen. Die alte Frau Professorin bildere eine traurige Folie zu dieser glänzenden Erscheinung. Sie lrug ihr Hoch­zeitskleid, das Farbe zwischen den Farben des Lehms und der Butter hielt und dieser gelbe Schein eor- respondirte wunderbarer Weise zu ihrem Teint, den langjähriger 'Neid, langjährige Bosheit so gefärbt. Mitunter verdeckte tiefe Zornesröthe diese ursprüng­liche Gesichtsfarbe, es war in den Fällen, wo Frau Friederike die Seufzer ihres Herrn und Gemahls hörte, die Blicke sah, mit denen er ihre einst so ge-