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sprichst: O mein zärtlicher Freund und Vater, war­um wirst du so grausam und so schmachvoll zuge­richtet? Bist Du nicht Gottes Sohn? Was thut dein Vater, der Dich in diesem Augenblicke gegen die ruchlosen Kinder des Satans, welche Dir so viel Nebel zufügen, nicht vertheidiget? In Wahr­heit, weil dem also ist, will ich mich auf die Erde neben Dich hinsetzen, und deine Gesellschafterin seyn, denn ich sehe wohl, daß Dich Niemand liebet, son­dern daß Alle deine erbitterten Feinde sind.

Betrachte weiter, wie Petrus am Feuer steht, und schimpflicher Weise dreimal seinen Meister ver- läugnet; betrachte aber auch die Güte des Heilan­des , welcher ihn mit seinen erbarmungsvollen Augen anblickte, und wie dann Petrus von dannen ging, seine Sünde bereuend und häufige Bußthränen ver­gießend. Denke dir den Schmerz, den er in seiner Seele empfand, als er die Wohlthaten und die Liebe erwog, mit welchen sein Meister ihn überhäuft, wäh­rend er denselben so leichtsinnig verläugnet. Kehre dann zu Gott zurück und sprich: O geliebter Jesus, hochgepriesen sepen deine Augen, die also das Ge­schöpf ganz mit deiner Liebe entflammen, und das­selbe zur Erkenntniß seines Jrrthums führen. Ich bitte Dich, laß deine Blicke oft auf mich herabfallen, auf daß ich Dich von Herzen lieben, meine Fehltritte erkennen und mich bessern könne.

Erwäge dann in deiner Seele, wie die Obersten der Schriftgelehrten, die Juden und ihre falschen Die­ner, nachdem sie Jesum also gepeinigt hatten, sich