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Pracht sich würdig zeigt. Doch die heiligen Wähler, in ihre drückend heißen Zellen eingeschlossen, dursten wegen der geräumigen, glanzenden Gemacher noch des üppig in Blüthe und Frucht prangenden Gartens sich erfreuen.
Uebrigens ist die Zahl der Eingeschlossenen keineswegs gering, und das Conclave eine kleine, abgesonderte Welt für sich. Es fehlte an nichts, Aerzte, Wundärzte, Varbiere, Kammerdiener, Apotheker sind vorhanden, und außerdem hat jede Eminenz zur Pflege des Körpers, des Geistes und der Seele einen Kämmerer, Sekretär und Beichtvater bei sich. Denn ist einmal das Conclave geschlossen, so darf Niemand hinaus, oder, wenn er dieser Anordnung keine Folge leistet, nicht wieder eingelassen werden. Der Freiheit und frischen Luft werden sie erst wieder theilhaf- tig, wenn der Papst ernannt ist. Und wie bei den Freimaurern und Carbonari ist ihr Mund durch einen Eid gebunden.
Die Polizei des Conclave ist einem weltlichen Oberbeamten anvertraut, unter dem kriegerisch klingenden Titel eines Marschalls des Conclave. Er wohnt im Palaste selbst, hat die Schlüssel desselben in seinem Verwahr, und allein ein

