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still, und that dann einen so gewaltigen Sprung zur Seite, daß beide Liebende abgeworfen wurden. Aus einem dichten Buschwerke nämlich war ein wnthendcr Stier hervor aus die Kuh losgerannt, und hatte mit den Hörnern ihre Brust durchstoßen.
Anselmo stand schnell wieder vom Boden aus, Lovsa's Fall aber war gefährdet; denn sie blieb bewußtlos lange Zeit im Staube der Wüste liegen. — Sie befanden sich eben unter den Ruinen von Corioli, an den Gränzcn einer großen Meierei; allein die Erndte war vorbei, auf dem Felde war heute am Sonntage Alles still, und die wenigen noch in der Eampagna zerstreuten Bergbewohner nach Nettuno oder Porto d'Anzo zur Messe gegangen. Seit sie Rom verlassen. batten Beide kein menschliches Antlitz gesehen, und dock waren mehr als fünfundzwanzig Miglien znrnckgelegt.
Es war jetzt die heißeste Zeit des Tages, die Hitze furchtbar drückend, und die Strahlen der Sonne fielen fast senkrecht auf die bleiche Stirne der Tochter Orlandini's. Keinen Tropfen Wasser konnte Anselmo finden. Quellen, Bäche, Cisternen, alles war vertrocknet, und noch immer lag seine Verlobte ihm ohnmächtig zu Fußen. Nirgends erblickte Anselmo etwas anders als eine endlose,

