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z,eht man die Keile heraus, umwindet diesen mit Bast, und vrrvahre ihn mit Baumwachs. Auch das Oculiren geschieht zu Ende des Aprils oder im Mai. Man nimmt das reifste Auge d. h. den dick­sten Knospen von einem jungen Fruchttragenden Zweige, und zwar von der Mergenseite des Baums, löset dasselbe in Gestalt eines Dreiecks vom Reise ab, doch so, daß das Auge über und unter sich Rinde behalt. Hierauf macht man in den Stamm, den man oculiren will, etwa- vier oder fünf Zoll über der Erde, wo die Rinde am gesundesten,- und schön glatt und frisch ist, einen Kreuzschnitt, in Gestalt eines großen lateinischen 1, löset die Rinde etwas ab, und schiebt das Auge hinein, und verwahrt dies mit Bast und Baumwachs. Berm Binden macht man einen einfach geschlungenen nickt gar zuzeiten Kneten, der rm felgenden Frühjahr gclöset wird, wenn man sieht, daß das "Auge geblieben ist, und zu treiben anfängr; in welchem Fall der wilde Stamm über dem Auge wegqeschnüten, und mit Baumsalbe verstrichen wird. Durch das Pfropfen so wohl als das Oculiren nimmt der Baum gleichsam die Na­tur desjenigen Baums an, von dem das Reiß oder das Auge genommen wurde. Es ist gut, wenn die Baume, welche durch beide Verfahruugsarten sollen vereiniget werden, von ähnlichem Geschlecht und Alt sind, die zu gleicher Zeit ausschlagen, blühen und ihre Früchte zur Reife bringen. Beides ge-^

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