Wallenstein's Ende.
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muthungcn abnehmen, wie dem Herzoge von Friedland von dem kaiserlichen Hofe unmögliche Dinge aufgetragen würden. Wenn er nicht gleich sich willfährig zeige, suche man ihn zu verfolgen, wie denn die Spanier bereits getrachtet, ihm mit Gift beizukommen; jetzt arbeiteten dieselben, nachdem sie die kaiserlichen Räthe und Minister auf ihre Seite gebracht, mit allen Kräften dahin, wie sie nächstens den König *) in das Feld bringen, selben nach ihrem Gefallen herumführen, und die völlige Gewalt über die Armee an sich bringen möchten, womit sie **) nichts Anderes bezweckten, als die Grundsteine ihrer Herrschaft in diesen Ländern zu befestigen, die deutsche Freiheit aufzuheben, und das römische Reich wider dessen Privilegien ihnen erblich zu machen. Um dieses Vorhaben auszuführen, suche man das Heer des Herzogs zu entkräften, weßwegeu der Kaiser unter einem scheinbaren Vorwand befohlen habe, den größeren Theil desselben ungeachtet des Winters nach Baiern zu schicken, so wie auch bloß aus diesem Grunde 6000 Pferde für den Cardinal- Jnfanten begehrt würden. In den kaiserlichen Erbländern sei weder Volk noch Geld mehr zu bekommen; der Kaiser sei nur ein Raub der Jesuiten und seiner Minister, die Alles, was die Länder für die Armee bewilligten, an sich zögen, und den säuern Schweiß derselben zu ihrer Hoffart verwendeten; jetzt suchten sie den Soldaten gar die Hälse zu brechen, wo diese hinkämen und Quartiere begehrten, wolle man sie nicht haben, und thäte, als wenn sie Türken, Teufel oder Tataren wären.
«Weil nun der Herzog von Friedland,.- fuhr Illo fort, «dieses Alles recht wohl wisse, weil die Ehre und Reputation, die er sich durch achtundzwanzig Dienstjahre erworben, großer Gefahr ausgesetzt sei, und er sich außer Stand befinde, der Ar-
*) Von Ungarn, Ferdinands II. ältester Sohn.
**) Die Spanier nämlich.
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