Die Scklacht von Nördlinqen.
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Herzog vorausgesetzt hatte, sondern seine Bitte an den kursächsischen Hof, den General Arnim, der zu Zwickau stand, in Böhmen einrücken zu lassen, blieb unberücksichtigt. Der Herzog, der bis an die böhmische Grenze vorgerückt war, sah sich daher genöthigt, wieder nach Weiden zurückzukehren.
Während Lars Kagge und der junge Graf Thurn mit 4000 Mann in und um Regensburg standen,, und Taupadell und Courville mit dem größern Theile des Heeres bei Weiden blieben, rückte Bernhard vor Kemnath, das sich am 2. März 1634 ergab, hierauf vor Kronach, dessen Belagerung er aber wegen des Heranzugcs Piccolomini's nach acht Tagen auf- heben mußte. Dann hatte er eine Unterredung mit Arnim zu Saalfeld, und erwirkte das Versprechen, daß ihm 6000 Mann Sachsen, die bei Zwickau standen, überlassen werden, der sächsische Feldherr aber mit einem besondern Heere in Böhmen einbrechen sollte. Der Herzog reiste dann nach Schleusingen zu seinem Bruder Wilhelm, ging mit diesem nach Weimar, das er am 24. März, um es nie wieder zu sehen, verließ, und eilte nach Würzburg, während seine Regimenter nach Bamberg mar- schirten. Die versprochene sächsische Hilfe erschien nicht.
Inzwischen hatte Altringer Straubing genommen, und ein Lager bei Donaustauff bezogen, dort die Ankunft des kaiserlichen Heeres aus Böhmen abzuwarten. Courville, Taupadell und Vitzthum hatten sich vor demselben bis in die Gegend von Nürnberg zurückgezogen, der Herzog ließ jene Regimenter, die er nach Bamberg geschickt, zu ihnen stoßen, und wandte sich plötzlich, statt an die Rettung Negensburgs zu denken, in die der Armee Horn's angewiesenen Bezirke. Dieser eilte sofort nach Ulm, und hatte hier eine Unterredung mit dem Herzoge, die in gegenseitige, bittere Vowürfe ausartete. Oren- stierna legte sich in das Mittel und befahl Letzterm, sofort nach Franken und in die Oberpfalz zu ziehen. Aber der Herzog,
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