Bernhard s von Weimar Noth, Siegeslauf und Cnde.

ach der Schlacht von Nördlingen hatte Bernhard von Weimar die Trümmer des Heeres bei Heil­bronn gesammelt. Er entwickelte die größte Thätigkeit, um wie­der eine ehrfurchtgebietende Macht aufzustellen, allein er fand nirgends die nothwendige Unter­stützung. Selbst der Rheingraf Otto Ludwig, der sich mit ihm vereinigt hatte, trennte sich von ihm wieder, und führte seine Schaaren an den obern Rhein, angeblich, weil Kehl vertheidigt werden müsse, und es nothwendig sei, die Streitkräfte des Fein­des zu theilen, indem man sie nach verschiedenen Richtungen ziehe. Herzog Bernhard versah Heilbronn und einige andere Plätze mit Besatzungen, die er unter Taupadell's Befehl stellte, und zog mit seinen übrigen Truppen in die Gegend von Frankfurt am Main, hoffend, daß sich dort die Regimenter des Landgrafen von Hessencassel mit ihm vereinigen würden. Er fand in Frank-