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im Himmel, und vorzüglich die Vereinigung mit Gott, unserm Erlöser, sind allein das würdige Ziel unserer Bestrebungen. Der Hinblick aus diese hohe Bestimmung gewährt uns eine Zufriedenheit und innern Frieden, den die Welt nicht geben kann, sondern nur aus dem Heiligthume der Religion wehet. Warum aber ringen wir nicht mehr nach jener vollendeten Freiheit, die wir im himmlischen Vaterlande genießen können, und hier schon durch Uebnng der Tugend im beseligenden Vorgeschmäcke kosten können? Wie sollte es möglich seyn, daß unser Herz im fremden Lande so einheimisch werde, daß wir das himmlische Paradies vergessen können? —
Frage dich jetzt," o christliche Seele! frage dich, was hat dir die Welt für dein rastloses Streben und Mühen gegeben? Bei aller Befriedigung hast du dennoch ein unbefriedigtes Herz; also das ist der Weltlohn, das der Friede, den die Welt gibt. Sage es also selbst, o Leser! ist Jener nicht thöricht, der in der Welt seine Glückseligkeit sucht, in einer Welt, wo das Vergangene ein Traum, das Zukünftige aber eine mühselige Wanderschaft ist, wo die zärtliche Mutter so oft Thränen vergießt über ihr hülfloses Kind, und der bekümmerte Vater, voll vom Gefühle des Gegenwärtigen und den Ahnungen des Zukünftigen, über Beide ttauert. Wo die Natur beständig in großen Fluthen ihre Kinder von der Zeit in die Ewigkeit hinüberschüttet, und die Ueberlebenden deßwegen nur trauriger, aber nicht klüger werden; in einer Welt, sage ich,

