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und Silber in Haufen zusammenraffteu? Dahin sind sie, hinabgefahren in das Grab, und Andere sind an ihre Stelle getreten." Verflogene Jahrhunderte und die Gegenwart überzeugen uns, daß es hienieden nichts Dauerhaftes gibt. Werfen wir einen Blick auf die Vorzeit, so sehen wir nichts als Vergänglichkeit. Wo sind die großen Männer, die in Schriften bis zu den Wolken erhoben wurden? sie sind Staub, und hie und da gibt es nur noch marmorne Trümmer, auf denen der Zahn der Zeit einige Buchstaben des Lobes zurückließ, die er bald völlig zernagen wird. — Die prächtigsten Paläste, die vor der Welt so viel ~ Staunen erregten, in denen Gold auf Gold glänzte, und in denen der Sinnlichkeit alle erdenkliche Opfer gebracht wurden; sie sind nicht mehr, sie sind verwandelt diese irdischen Kunstgebäude in Ruinen, umgeben von Wüsteneien, die von Raub- thieren bewohnt werden; wo zwischen den Steinhaufen hie und da eine Nachteule brütet. Völkerreiche Städte liegen begraben im Jngeweide der Erde, auf ihnen weiden die Viehheerden und der Ackersmann pflügt und säet auf ihrer Decke. Da, wo die Könige in Purpur glänzten, brüllen die wilden Thiere, und wo Weltweise Gesetze schrieben, wohnen jetzt Barbaren.
Das schönste Tempelgebäude der Erde klagt in seiner Ruine, trauernd seufzen ihre Hallen: Hier stand ehemals das Heiligthum, und der gekrönte Bauherr dieses großen Meisterstückes erkannte es, nachdem er Alles genoffen: Alles

