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das Versöhnungsfest des Zeitlichen und Ewigen, % des Endlichen und Unendlichen, und fühle mich frei und selig; so greift doch nur zu bald die Wirk- lichkcit mit eiserner Hand in das leichte Traum- gewebe. Dann bin ich befangen, bin unglücklich, und sage mir oft: Theobald, warum mußte die Gottheit in's neunzehnte Jahrhundert dich werfen? O, warum dürftest Hu nicht leben mit den herrlichen Geistern der bessern Zeit, als das Schöne und Heilige noch auf Erden wandelte?"
Hierauf Emcrcntius: „Wie aber, wenn dieser Zwiespalt dennoch in Harmonie sich auflösen ließe? Es ist offenbar, was einen Anfang gehabt, begehrt ein Ende: das verlorene Paradies ist ein Pol der Geschichte der Menschheit; der andere muß das wiedcrgcfundenc seyn. 'Und dahin muß, durch vielfältig verschlungene, von sterblichem Auge nicht leicht zu entwirrende Linien, die Richtung aller Zeiten gehen. Nun will mich bcdünkcn, daß gerade in einer vielbcwegten, in rasender Eile dahin stürzenden Zeit, wo sich

