Anhang

Die zu Dresden im Verlag von Herm. Schmidt er» schienene

Kirche,rgallerie

der

Fürstlich Neußischen Länder enthält in Lieferung 24 (Abtheilung TT.) S. 128 einen Aussatz, überschrieben:Gelehrte aus der Herrschaft Loben­stein." Da sich dieses Werk wabrsckeinlich nicht in den Händen des größeren Publikums befindet, so wäre vielleicht ein vollständiger Abdruck deS genannten Aufsatzes wünschens- werth, doch beschränken wir uns bier auf Folgendes:

Johann Volkmar, ältester Sohn des Superinten­denten Martin Volkmar, wurde zu Lobenstein am 18. Avril 1562 geboren und starb am 11. Juni 1614 auf dem Schlosse zu Gera. Er war Reußischer Ratb, und Heinrich PosthumuS schenkte ibm großes Vertrauen.

Sein Bruder, Georg Volkmar, geb. zu Harra im Jabr 1567, starb als ordentlicher Professor der Theologie zu Wittenberg, den 15. März 1596.

Ein dritter Bruder, Albert Volkmar, wetteiferte mit den beiden Genannten in geistiger Kraft und thätigem Streben, wurde wegen seiner großen Gelehrsamkeit von der