Dann eilt er fort in's Krankenhaus,

Der beste Tröjter und Berather,

Und theilt den Lohn der Ehre aus.

Gottlob, weil nur gesund der Vater!

Nun opfern wir gern Fuß und Hand,

So sprechen sie dem Vaterland."

Entzückt, trotz tiefer Wunden Leiden,

Wie hängen sie an ihrem 'Stern:

Und will er gehn er kann nicht scheiden,

Und reichet Balsam schnell und gern.

Doch Pflicht gebeut, er eilt in's Lager,

Den Siegern, jene tapfern Wäger,

Geschwärzt an Händen, im Gesicht,

Er klopfet auf die Achseln und spricht:

Jetzt, Helden, pflegt euch und seid munter:

Mein Oesterreich, das geht nicht unter!"

Mit Schwertes Knauf an Mailands Thor Radetzky klopfet an ein wenig.

Da fällt vom Wall' die Trikolor,

Zur Flucht schickt sich der Sardenkönig;

Hoho, wie das zum Teufel lauft,

Hätt' gern ein wenig mehr gerauft."

Willkommen, Herr! nehmt hin den Schlüssel Und rettet uns vor eig'ner Stadt.""

Sie reichen ihn auf goldner Schüssel

Das Spiel ist aus der König matt!

So will mit Gott den Streit ich enden.

Das Racheschwert in meinen Händen Entweih' kein Blut." Drei Stund' Termin Läßt er dem Feinde zum Entflieh n.

D'rum rauscht es laut in Engelsprache Das hohe Lied:Radetzky-Rache."

Mahl-Schkdl Niller von Alpenburg.