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ßen im Lande vernommen, als schon die schriftliche Weisung nach Häsetgehr erging, ein Scheibenschießen schön u. würde­voll zu verunstalten. Dieser Willensmeinnng war aber be­reits Herr Johann Kropf, Brauer in Häsclgebr, durch eine eigene Schießveranstaltung zuvorgekommen. Von der Reise arn >8. d. M. zu Hanse angelangt versammelte Tags darauf um halb 2 Uhr Nachmittags Herr Uelses die Schützen, und Herr Nikolaus Sprenger die Musikbunde. Der Herr Oberschützenmeister überreichte dem Zieler ein pracht­volles Bildniß des Kuifers und die reichverzierten Beste. Mächtiger Lebehocbruf erscholl aus den Reihen der Schützen und der sie umgebenden Volksmenge. Der Klang der Musik, die einen eigens zu diesem Feste von dem Musik­führer Herrn Sprenger kompvnirten Franz Josef-Marsch mit Gelungenheit ausfuhrte, setzte alsdann den Festzug in Bewegung. Voran die Musikbande, welcher sich der Zieler mit den ihm anvertrauten Kleinodien, und im weitern Gefolge der Oberschützenmeister mit den Schützen- männern und dem Volke angereiht hatten. Als der Festzug an der k. k. Gendarmeriekaserne vorüberkam, überraschte daselbst angenehm das an diesem Gebäude angebrachte mit Kränzen umwundene Bildniß des Kaisers und die in diesem Augenblicke von den Gensdarmen ge­gebenen Freudensalven. Die Kaserne barg auch über- dieß den Löwen des Schießtages, denn der k. k. Gens­darme Emanuel Trägner wurde bald darauf mit einem gelungenen Vierer der Bestgewinner. Und als sich der Zug dem Schießstande genähert hatte, erdröhnten kraft­volle Pöller und erklangen lieblich darein die Weisen des Kaiser Franz Josef-Marsches.

Das Schießen wurde vom Herrn Oberschützenmeister Uelses eröffnet und damit bis 2 Uhr fortgefahren, bis der baldige Ruf der Glocke die Schützen und alles Volk in die Kirche rief. Bei diesem Gottesdienste wurde für den Kaiser gebetet, für dessen wunderbare Rettung schon einige Wochen vordem ein feierliches Dankamt war ab-