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fyeit gebiethen, seine Hand, die sie fördern könnte, von ihnen ferne zu halten.
Oft sind wir unbedachtsam genug, das Wort, auf welchem die Ehre des Nächsten beruht, nicht einmahl auf die Wagschale der Gerechtigkeit zu legen. Wir fügen so nicht nur uns, sondern auch Ändernden empfindlichsten Nachtheil zu. Folgende Thatsache, die sich auf französischem Gebiethe zugetragen hat, sey manchem jungen Freunde in mehr, als in Einer Beziehung zur Warnung erzählt.
In Brest war vor mehreren Jahren ein Mann, von einem einzigen vertrauten Freunde be- ^ gleitet, unter der dort Handel treibenden Welt plötzlich aufgetreten, so daß er für Manchen aus den Wolken gefallen zuseyn schien. Fast niemand wußte, woher er gekommen, und aus welcher Provinz er stamme. Dieser Mann nannte sich Montgommerie. Er schien Handlungsgeschäf- te zum Zwecke seines Hierseyns gemacht zu haben. So ängstlich aufmerksam man auch anfänglich auf ihn war, so schwand doch bald alles Mißtrauen, denn, was Montgommerie erhandelte, bezahlte er bar, hielt unter allen Umständen sein einmahl gegebenes Wort, gewann über- dieß durch sein charaktervolles, edles Benehmen Jedermann, der größere oder kleinere Geschäfte mit ihm versucht hatte. So kam es denn, daß dieser räthselhafte Kaufmann, welcher sonst ein

