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noch mit hundert Tausenden Geschäfte gemacht, und das glänzendste Haus geführt. Er war aber auch einer der besseren Menschen und hatte mir noch in früheren Zeiten Zuneigung und Achtung bewiesen.
Ich hätte es oft bemerken können, daß er mich seit einiger Zeit mit unruhigen, ja wehmü- thigen Blicken verfolgte; aber die unselige Blindheit, von der ich befallen war, hatte mich jeder richtigen Beurtheilung des Lebens und der Empfindungen unfähig gemacht. Ganz erhitzt von meinen Plänen trete ich in sein Gemach — die Gattin desselben, welche sich, die Augen voll Thränen, bey meinem Eintritt entfernte, und sein zerstörtes Wesen kaum noch gewahrend. Mit raschen Worten theile ich ihm mein Unglück, meinen Kummer, meine Pläne mit. Er hört mich schweigend an, wirft einen ernsten und wehmü- thigen Blick auf mich. Ich hatte geendet. Noch immer lag sein forschendes Auge auf mir. Es schien, als wollte er in den Tiefen meiner Seele lesen. Eine lange Pause entstand. War es doch, als läg' er mit sich selbst im heftigen Kampfe. Endlich erhob er sich rasch, wendete sich, wie von einem glühenden Brande durchlodert, schnell zu mir und sprach im heftigen, aber herzlichen Tone voll Empfindung und tiefergreifender Wahrheit:
»Armer junger Mann! Sie sind in großer Gefahr, und ahnen es nicht.

