f

23

e. Erkenntnifs, und zwar zuvörderst a priorische Erkeunttiifs. Und wie gemäfs der menschlichen Totalität die Sinneserkenntnifs nicht ausgeschlossen werden darf, geht allum­fassend das hervor, was ich wissenschaftliche oder philosophische Erkenntnifs nannte. Hier tritt, so vorausgesetzt das Wahre an sich, der Begriff charakteristisch ein. Daher dann

f. die ^Wissenschaft, wie in ihr die Wahrheit im Begriffe gleichsam positiv nieder­gelegt ist, und Idee und Begriff zur innigsten Harmonie verbunden sind; wefswegen die Wis­senschaft immer in einer Form auftritt. /

§. 26.

So ist es nun Aufgabe des Denkers, die Wahrheit in ihrer göttlichen Tiefe zu erfassen, sie durchzuführen durch-den ganzen harmonisch wirkenden Organismus des Geistes, und sie die himmlische Töchter, einzukleiden in das passende Wort (Sprachgebrauch), damit sie gleich­sam im Kreise des Lebens verweile.

§. 27

Wenn auf diese Weise die Erkenntnifs dem Philosophen in einem vorzüglichen Grade von Klarheit angehört, so darf sie ihm, wie wir näher hören werden, nicht ausschliefsend