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aber defswegen nicht die Idee selbst in sich. Nein, sie ergiebt sich vielmehr nur da, wo die schöne Tendenz des Geistes, das Aufstreben zum Göttlichen sich findet. Sie ist defswegen nirgends ohne Thätigkeit, ursprünglich freie Thätigkeit des Individuums,— was ich idealische Schöpfung, Wiedergeburt der reinen Menschheit nennen möchte, — vorhanden, und das Medium, durch das sie erfafst wird, ist die Phantasie, die von der Vernunft und dem reinen Willen nicht trennbar ist*
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Ist die Idee daher blofse Erscheinung, innere lebendige Erscheinung des Ewigen, Göttlichen im Menschen? Vielleicht möchte das Wort Erscheinung auf eine gewisse Passivität hindeuten, die jede Thätigkeit des Individuums ausschJiefsen, oder wenigst unnöthig zu machen scheinen, und so zu Mifsdeutung Veranlassung geben könnte. (?) Wenn ich defswegen sagte: Idee ist innere Wahrnehmung (Gewahrwerdung) des Ewigen, Göttlichen u. s* w. ? Auf solche Weise wäre dann zugleich das oben §. 25. von der Idee gesagte gerechtfertigt, und könnte insbesondere auch hier in Erwägung gezogen werden«
§• 3 &
Wenn so die Vernunft das Vermögen der Idee ist, kann man defswegen sagen, dafs die

