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aber defswegen nicht die Idee selbst in sich. Nein, sie ergiebt sich vielmehr nur da, wo die schöne Tendenz des Geistes, das Aufstreben zum Gött­lichen sich findet. Sie ist defswegen nirgends ohne Thätigkeit, ursprünglich freie Thätigkeit des Individuums, was ich idealische Schö­pfung, Wiedergeburt der reinen Menschheit nennen möchte, vorhanden, und das Me­dium, durch das sie erfafst wird, ist die Phan­tasie, die von der Vernunft und dem reinen Willen nicht trennbar ist*

S- 35 *

Ist die Idee daher blofse Erscheinung, innere lebendige Erscheinung des Ewigen, Gött­lichen im Menschen? Vielleicht möchte das Wort Erscheinung auf eine gewisse Passi­vität hindeuten, die jede Thätigkeit des Indi­viduums ausschJiefsen, oder wenigst unnöthig zu machen scheinen, und so zu Mifsdeutung Veranlassung geben könnte. (?) Wenn ich defswegen sagte: Idee ist innere Wahrneh­mung (Gewahrwerdung) des Ewigen, Göttli­chen u. s* w. ? Auf solche Weise wäre dann zugleich das oben §. 25. von der Idee gesagte gerechtfertigt, und könnte insbesondere auch hier in Erwägung gezogen werden«

§ 3 &

Wenn so die Vernunft das Vermögen der Idee ist, kann man defswegen sagen, dafs die