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geschehen durch das Gefühl. Daher biethet sich nun der Betrachtung dar
B.
Das Gefühl»
§• 37 -
Unzertrennlich von der Vernunft ist das Gefühl, und jemehr erstere sich zum lebendigen Daseyn'»entwickelt hat, desto tiefer und. inniger ist letzteres. Dem Gefühle gebührt daher eine positive Stimme im Gebiethe der Philosophie. Es ist etwas H'öhres, was sich im Gefühle verkündet,, und nie ist der Begriff im Stande, weder Gefühle zu erzeugen, .noch sie, wenn sie einmal vorhanden sind, aus der Seele zu vertilgen.
Nur Empfindungen begünstigt der Verstand, in Verbindung mit den Sinnen, sich nicht erstreckend über das Gebieth der Sinnlichkeit. Die Wahrheit aber sowohl als die Schönheit wollen ursprünglich recht eigentlich gefühlt, innerlich empfunden werden.
§• . 38 -
Ueberall ist das Gefühl nicht ohne Freiheit denkbar, sondern ist vielmehr desto mach-

