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der Phantasie, die Idee im Menschengeiste her- vorgehe, wenn diese vermittelst der Phantasie lebendig geschaut wird, und im Drange zur Dar­stellung und Mittheilung sich verkündet; so ist es gewifs, dafs das Gefühl ein wesent­licher Faktor des künstlerischen oder dichterischen Bildungs - und Darstel­lungsvermögens ist, und dafs ohne dasselbe nirgends ein wahrer Begriff und ein gültiges Wort von der Kunst möglich ist.

Demnach wird die Wahrheit zuerst gefühlt, und dann erkannt, die Idee zuerst lebendig em­pfunden, und geschaut in der Phantasie, und dann wird zur Darstellung geschritten. Ohne Gefühl wäre hiermit die Idee ein todter Name, und die Wahrheit wäre Trug.

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Der Wille. * ?

§ 44 -

Das Absoluthöhre kündet sich an in der Vernunft, die Ankündigung aber geht an das Individuum durch das Gefühl, und wenn ver­möge der Freiheit die idealische Richtung des Geistes erfolgt, wird der Mensch des Göttn liehen wahrhaft inne, es lebt in seinem Innern. Was aber das, in der ursprünglichen Ankündi­gung wahrgenommene lebendig ergreift, und in die Handlungsmaxime aufnimmt, was dem

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