durch Räucherungen verbreitete Chlorgas übt die ener­gischste , ausgezeichneteste chemische Anziehung zum Was­serstoffe aus, mit dem es sich zur Salzsaure verbindet. Indem nun das Chlorgas das Wasserstoffgas aus seinen Umgebungen durch chemische Anziehung entfernt, wird das Mittel der Verbreitung, gleichsam der Nahrungs­stoff, den Miasmeu entzogen. Auf analoge A.t erkläre ich mir das Wirken flüchtiger, vegetabilischer Sauren, der concentrirten Essigsäure, der Essige aller Art, Es- sigäther; der mineralischen Sauren im Zustande des Dam­pfes; sie entziehen gleichfalls das Wasserftoffgas der sie umgebenden Atmosphäre, nur daß hier der Sauerstoff, den sie als Bestandtheil enthalten, oder wenn er ihnen zum Theil mangelt, zu erhalten streben, die Rolle des anziehenden Körpers spielt, mit dem sich der Wasser­stoff zu Wasser verbindet. Dahin gehören Räucherungen mit salpetriger (rauchender) Salpetersaure; Raucherun­gen mit schwefligter Saure. Diese Letztere z. B. strebt nach einer vollkommenen Sättigung mit dem Sauerstoffe, um zur Schwefelsänre zu werden. Ehe jedoch diese Sät­tigung zum Theil erfolgt, übt das in der Atmosphäre verbreitete, mit anderen Gasarten durch atmosphären- bildende Verwandschaft gemischte Wasserstoffgas, gleiche Rechte auf das durch die schwefeligte Saure der Atmos­phäre entzogene Sauerstoffgas, aus. Diese wechselseitige Anziehung und Abstoßung geschieht, dauert so lange, bis die schwefligte Säure mit Sauerstoff gesattiget zur vollkommenen Säure, aber auch der Wasserstoff den ihm